Koblenzer Wohnbau setzt auf Fernwärme
Die Koblenzer Wohnbau geht einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Wärmeversorgung. In Zusammenarbeit mit der Energieversorgung Mittelrhein (evm) sollen künftig die Wohngebäude der Moselweißer Straße 65-85 sowie in der Behringstraße 1, 3 und 5 an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Die Verträge wurden noch mit der evm geschlossen und werden künftig von der Wärme Moselbogen GmbH betreut, dem gemeinsamen Wärmeunternehmen von evm und Iqony. Das Unternehmen hat zum 01. Oktober seine Geschäftstätigkeit aufgenommen, mit dem Ziel, die Wärmeversorgung im Koblenzer Rauental weiterzuentwickeln und schrittweise auszubauen.
Wohnungsbestand fit für die Zukunft machen
Die gesetzlichen Anforderungen an die Wärmeversorgung von Gebäuden haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Für Wohnungsunternehmen stellt sich damit zunehmend die Frage, wie eine langfristig sichere und zugleich möglichst klimafreundliche Wärmeversorgung umgesetzt werden kann. Die Koblenzer Wohnbau beschäftigt sich bereits frühzeitig mit diesen Veränderungen und setzt dabei unter anderem auf Fernwärme als wichtigsten Baustein. “ Die Anforderungen an die Wärmeversorgung von Gebäuden verändern sich stetig. Mit dem Anschluss an das Fernwärmenetz schaffen wir eine langfristig tragfähige Lösung für unseren Gebäudebestand. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass unsere Mieter auch künftig zuverlässig mit Wärme versorgt werden“, erklärt Martin Kliesch, Geschäftsführer der Koblenzer Wohnbau. Fernwärme bietet den Vorteil, dass die Wärme zentral erzeugt und über ein Leistungsnetz direkt zu den angeschlossenen Gebäuden transportiert wird. Eine eigene Heizungsanlage im Gebäude ist dadurch in vielen Fällen nicht mehr notwendig. Für die Mieter bedeutet dies eine komfortable und zuverlässige Wärmeversorgung, während gleichzeitig die technischen Anforderungen innerhalb der Gebäude reduziert werden können. “ Moderne Wärmenetze spielen eine entscheidende Rolle für die Wärmewende in unseren Städten“, sagt Christopher Dold, Geschäftsführer der Wärme Moselbogen GmbH und Fachbereichsleiter Wärme und Energieanwendungstechniken bei der evm. “ Mit dem Anschluss der Wohnbau-Gebäude zeigen wir, wie sich bestehende Gebäude Schritt für Schritt in eine zukunftsfähige Wärmeversorgung integrieren lassen.“
Mit dem geplanten Anschluss weiterer Wohnungsbestände an das Fernwärmenetz möchten die Koblenzer Wohnbau und die evm mit der Wärme Moselbogen GmbH gemeinsam die Wärmewende in Koblenz weiter voranbringen. Dabei steht neben einer nachhaltigen Energieversorgung vor allem eine langfristig verlässliche und unkomplizierte Lösung für die Mieter im Mittelpunkt.
Die Koblenzer Wohnbau setzt damit ihren Weg fort, ihre Bestände Schritt für Schritt zukunftsfähig aufzustellen und frühzeitig auf die neuen Anforderungen der Energie- und Wärmewende zu reagieren.