Bei Räumung einer Wohnung ist folgendes zu beachten:

  • Alle vom Mieter verursachten Schäden sind zu beseitigen. Hierzu gehören insbesondere Schäden an Wänden, Türen, Fenstern, Fußböden und Einrichtungsgegenständen.
  • Falls vertraglich vereinbart, sind sämtliche Schönheitsreparaturen auszuführen.
  • Sämtliche Fußböden sind gründlich zu reinigen. Besenreinigung genügt nicht. Selbstverlegte oder vom Vormieter übernommene Teppichböden sind zu entfernen, die Klebstoffe restlos zu beseitigen und die Fußbodenleisten wieder ordnungsgemäß anzubringen. Sofern für nachträglich verlegte Teppichböden die Türblätter gekürzt worden sind, müssen diese erneuert werden.
  • Fenster, Türen und Heizkörper sind gründlich zu reinigen
  • Die sanitären Einrichtungsgegenstände ( Badewanne, WC, Waschbecken, Spiegel ) und die Armaturen sind gründlich zu reinigen. Verschlusstopfen müssen vorhanden sein.
  • Wandkacheln sind zu reinigen und Aufkleber zu entfernen. Sofern an gekachelten Wänden Bohrlöcher zur Aufhängung von Gegenständen vorhanden sind, müssen die Gegenstände entweder entschädigungslos verbleiben oder aber für die Schäden ist eine angemessene Entschädigung als Wertminderung zu zahlen.
  • An Türen nachträglich angebrachte Türheber oder zusätzliche Schlösser müssen entweder entschädigungslos verbleiben, oder aber bei Entfernung sind die Schäden an den Türen einwandfrei zu beheben.
  • Sämtliche Schalter und Steckdosen sind zu prüfen und müssen fest sitzen. An sämtlichen elektrischen Anschlussstellen müssen die Lüsterklemmen belassen werden.
  • Gardinenleisten und Rollos sind ordnungsgemäß zu entfernen, sofern sie nicht zur Ausstattung gehören oder sie vom Nachfolgemieter übernommen werden.