Presseinformationen
zurück zur ÜbersichtPresseinformation vom September 2003
Studentischer Wettbewerb der Fachhochschule Koblenz und der Koblenzer WohnBau für die Mittelweiden
Ein weiterer Schritt in Richtung einer positiven Entwicklung
Der Kern des Siedlungsgebietes In den Mittelweiden umfasst heute rund 240 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Bedingt durch Lageprobleme, im Umfeld zum größten Teil nur gewerbliche Nutzung, und soziale Probleme steht heute fast ein Viertel dieser Wohnungen leer. Eingerahmt wird der Kern durch lockere Ein- und Zweifamilienhausbebauung sowie von der Koblenzer WohnBau neu errichteten Reihenhauszeilen.
Die Koblenzer WohnBau als größter Eigentümer vor Ort hat bereits in der jüngsten Vergangenheit durch Abriss alter Bausubstanz und Neubau günstiger Reiheneigenheime begonnen auf diese Situation zu reagieren.
Doch diese Maßnahmen reichen bei weitem noch nicht aus, um eine dauerhafte Umstrukturierung des Gebietes zu erreichen und es auch für Zuzüge dauerhaft attraktiver zu machen.
Aus diesem Grund hat die WohnBau gemeinsam mit dem Fachbereich Architektur der Fachhochschule Koblenz einen studentischen Wettbewerb initiiert. Der Wettbewerb wurde mit insgesamt 5.000 € dotiert. Erwartet wurden von den Studenten Konzepte zur Umstrukturierung des Gesamtgebietes, ein Umbau des Gebäudebestandes, in Teilbereichen Neubau sowie Wohnumfeldverbesserungen.
Als Ziel stand im Vordergrund das Gesamtgebiet zu stabilisieren und das Wohnquartier im Niveau anzuheben. Dabei sollte auch im speziellen auf die vorhandene Bewohnerschaft eingegangen werden.
Am 17.09.03 war es dann soweit. Die Ergebnisse des Wettbewerbs wurden durch ein Preisgericht bewertet, bestehend aus Vertretern der Hochschule sowie der Koblenzer WohnBau.

Von links nach rechts: Prof. Ludwig, Bürgermeister Muscheid, Prokurist Wollny,
Prof. von Mackensen, Prof. Decker, Geschäftsführer Siegel
Den ersten Preis in Höhe von 2.000,-- € erhielt für die sowohl städtebaulich, als auch architektonisch überzeugende Konzeption das Team Olga Kunzmann und Kerstin Münz. Einen gemeinsamen zweiten Platz, der je mit 1.000,-- € dotiert war, erreichten die studentischen Teams Jennifer Lehmler/Woytek Brezinski sowie Frauke Speyer/Eva Gelhard. Wegen der besonderen Idee ihrer Konzeption erhielten Gregor Kuntze und das Team Sandra Pauscher und Simone Stollwerk eine Anerkennungsprämie in Höhe von je 500 €..
Die Juroren lobten bei den Preisträgern insbesondere die städtebauliche Gesamtkonzeption mit Erschließung und Stellplatzsituation, das stimmige Bewohnerkonzept sowie die durchdachten Haus- und Wohnungstypen. Als wichtig für eine mögliche Umsetzung durch die Koblenzer WohnBau wurde von den Beteiligten eingeschätzt, dass sich die Vorschläge in auf einander aufbauenden Realisierungsstufen verwirklichen lassen.
Die Koblenzer WohnBau will nun die erfreulichen Ergebnisse des Wettbewerbs in ihre Planungen zur Umgestaltung des Wohngebietes einbeziehen.
Koblenz, 18.09.03, Michael Siegel, Geschäftsführer
Tel 02 61 30 454 11


