Presseinformationen
zurück zur ÜbersichtPressemitteilung 03.03.2006
Spenden 2005
In früheren Jahren war es auch in Wirtschaftsunternehmen Usus, dass in der Vorweihnachtszeit Geschenke ausgetauscht wurden. Die Koblenzer WohnBau hat es sich dagegen zur Tradition gemacht, darauf zu verzichten und stattdessen Geschäftspartner um finanzielle Unterstützung für soziale Projekte zu bitten. Mit Erfolg!
Jedes Jahr kommen so mehrere Tausend Euro zusammen, die entweder Projekten sozialer Einrichtungen dienen oder zur Mitfinanzierung eigener Projekte genutzt werden.
So wurde mit den Spenden der vergangenen Jahre bereits gefördert: ein Kunstprojekt in Koblenz-Lützel für den dort ansässigen Hort in der von-Kuhl-Straße und die Sicherung des Heimweges der Kinder, ein Bällchenbad für eine Kindertageseinrichtung in Koblenz-Asterstein, ein Multifunktions-Klettergerüst für den Spielplatz Friedrich-Syrup-Straße, eine Seilbahn für den Spielplatz Steinstraße – sehr zur Freude der Kinder.
Die derzeitige Altersstruktur der Bevölkerung in den meisten Koblenzer Stadtteilen und die zu erwartende demografische Entwicklung hat unsere Aufmerksamkeit auf allein Erziehende oder Paare mit Kind oder Kindern gelenkt. Berufstätigkeit und Kindererziehung auf der einen Seite, wachsende Anforderungen an Berufsanfänger auf der anderen, dazwischen Schulen und Kindereinrichtungen, die Pisa-geschüttelt versuchen, Autoritätsverlust in der Öffentlichkeit durch mehr Qualität auszugleichen.
Unseres Erachtens lohnt es doppelt, besondere Einrichtungen in Wohngebieten zu unterstützen. Familien, die zu uns ziehen, können in verschiedenen Wohngebieten mit mehr als einer soliden und sicheren Wohnung rechnen. Wer weiß, dass Kinder Zukunft haben, kann auch Kinder in Sicherheit bekommen und groß ziehen. Die Kinder, die die IGS Pollenfeld in Metternich oder den Hort in der Goldgrube besuchen, erhalten zusätzliche Entwicklungs- und Lernen fördernde Angebote.
Beide Einrichtungen sind daran interessiert, Lehrinhalte durch lebendiges Erfahren zu vermitteln. Wir werden die dazu entwickelten Projekte begleiten und finanziell unterstützen. Schwerpunkte in beiden Einrichtungen sind die Naturwissenschaften.
Die IGS Pollenfeld wünschte sich zum Einstieg eine "alte" Wetterstation (mit Fähnchen) in üblicher Ausstattung (Thermometer, Barometer, Hygrometer) und einem zusätzlichen Aerometer. Eine neuzeitliche, nämlich digitale Angabe der Werte ist dabei nicht erwünscht. Denn es sind Messungsreihen geplant, die die verschiedenen Schuljahrgänge durchführen sollen. Die Wetterstation wird nicht auf dem Dach, sondern für die Schülerinnen und Schüler zugänglich installiert.
Zudem möchte die Schulleitung die erst einem Jahrgang zur Verfügung stehenden Moderationswände um weitere 6 Stück ergänzen.
Der Hort Goldgrube hat gemeinsam mit der Pestalozzi-Grundschule ein Konzept entwickelt, Unterrichtsinhalte aufzugreifen und in Projekten, Angeboten und Arbeitsgemeinschaften zu erarbeiten. Neben dem "Literaturclub" und der Gartenarbeit wird mit unserer Unterstützung das Projekt "Die Einsteins" entstehen. Anschauungsmaterialien, Geräte, Laborutensilien für Chemie, Physik und Elektronik sollen die Selbstbildungsprozesse unterstützen.
Wir sind an der Kontinuität der Aufgabenstellungen und –abwicklungen in den beiden Einrichtungen interessiert und werden sie deshalb über mehrere Jahre unterstützen.


