Presseinformationen
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Koblenzer WohnBau - Geschäftsjahr 2006 gekennzeichnet durch Schulsanierung und Neubauprojekte
Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein und Geschäftsführer Michael Siegel stellten der Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss 2006 der Koblenzer WohnBau vor. Dieser stand im Zeichen einer Reihe neuer Projekte.
Umfangreiche Investitionen für Koblenzer Lehrer und Schüler
Der Bau der Mensa auf dem Gelände der Diesterweg - Schule und Grundschule St. Castor ging nach der Genehmigung des Bauvorhabens durch die ADD Trier in die Realisierung. Sanierung und Umbau der vom Land erworbenen ehemaligen Fachhochschule Karthause-Finkenherd für eine Berufsschulnutzung wurde im Wesentlichen zum Abschluss gebracht. Das Investitionsvolumen beträgt rund 6,5 Mio. €. Dort sind ab 2007 mehr als 900 Schüler untergebracht.
Außerdem wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr im Rahmen der Schulsanierung umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den städtischen Schulgebäuden durchgeführt. Dazu gehörte neben den geplanten Baumaßnahmen des Schulsanierungsvertrages auch die Ertüchtigung der Deckenkonstruktionen mehrerer Schulturnhallen. Die gesamten Investitionen in die städtischen Koblenzer Schulen beliefen sich damit 2006 auf rund 7 Mio. €.
Generationenübergreifendes Wohnen in der ehemaligen Boelcke-Kaserne
Das erste Projekt des generationenübergreifenden Wohnens in Koblenz verfügt neben 11 Wohnungen über einen Gemeinschaftsraum, ein Gästeapartment sowie einen gemeinsam nutzbaren Garten. Das Wohnprojekt wird sozialwissenschaftlich begleitet, wobei diese Begleitung vom Land Rheinland-Pfalz gefördert wird. Inzwischen hat die Hausgemeinschaft zusammengefunden und das gesteckte Ziel, eine Gruppe von Bewohnern aller Altersstufen zu bilden, ist gelungen. Die Koblenzer WohnBau investiert 5,3 Mio. € in die insgesamt 44 Mietwohnungen, die auch jeweils über Balkone, Aufzüge und eine Tiefgarage verfügen.

Mehrgenerationenhaus in der Boelcke - Kaserne
Jugend- und Bürgerzentrum Karthause
Nach einer intensiven Phase der Beteiligung, Planung und Genehmigungen nimmt das Jugend- und Bürgerzentrum im Koblenzer Stadtteil Karthause Gestalt an. Es entsteht eine Begegnungsmöglichkeit für Jung und Alt. Dazu dient der zweigeschossige funktionale, architektonisch anspruchsvolle Bau. Durch multifunktionale, gemeinschaftlich oder separat nutzbare Räume lassen sich dort Familienfeste ebenso organisieren wie Discos oder Kursangebote. Das gesamte nutzbare Grundstück umfasst rund 2300 m². Insgesamt wird eine Fläche von rund 500 m² in den beiden Geschossen des Objektes entstehen. Der bestehende Bebauungsplan hat dabei die quadratischen Abmessungen von 20 m x 20 m vorgegeben. Rund 20 Firmen werden eingesetzt, um innerhalb von etwa 1 Jahr Bauzeit das Jugend- und Bürgerzentrum zu realisieren. Dabei investieren die Koblenzer WohnBau insgesamt rund 1,9 Mio. €. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2008 geplant.
Umfangreiche Investitionen in den Wohnungsbestand
Die Vertreter der WohnBau wiesen außerdem auf die kontinuierliche Modernisierung und Instandhaltung des umfangreichen Wohnungsbestandes von rund 3.400 Einheiten hin. Hierfür wurden insgesamt 6,9 Mio. € investiert. Davon flossen 3,5 Mio. € in die Modernisierung von Wohnungen, 3,4 Mio. € wurden in Instandhaltungsmaßnahmen investiert. 120 Wohnungen wurden dabei umfassend saniert und einem aktuellen Wohnstandard angepasst. Außerdem erfolgte die energetische Sanierung mehrerer Gebäude mit Wärmedämmverbundsystemen. Der größte Teil dieser Investitionen wurde durch die heimische Bauwirtschaft ausgeführt und sichert dort zahlreiche Arbeitsplätze.
Vermietungssituation
Die Lage am Koblenzer Immobilienmarkt blieb auch im Jahr 2006 entspannt. Trotzdem wurden durch die WohnBau 347 neue Mietverträge abgeschlossen. Die Vermietungsquote im eigenen Wohnungsbestand lag bei 95 %. Dabei wurde die Situation durch die problematischen Siedlungsgebiete Am Luisenturm und In den Mittelweiden wesentlich geprägt. Die WohnBau wird 2007 die Neuordnung der beiden Wohngebiete weiterführen, um sie städtebaulich attraktiver zu gestalten. Die Quote der jährlichen Kündigungen verbesserte sich auf 11,9 %.
Jahresergebnis 2006
Die umfangreichen baulichen Aktivitäten im eigenen Bestand und bei der Schulsanierung führten zu einer Erhöhung der Bilanzsumme auf 135,7 Mio. €. Trotz der hohen Investitionen in Neubau und Bestand erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 620 T€. Davon werden nach dem Beschluss der Gesellschafterversammlung 500 T€ der Bauerneuerungsrücklage zugeführt. Diese dient zukünftigen Instandhaltungsmaßnahmen des Wohnungsbestandes.
Personelle Veränderungen ergaben sich durch Renteneintritt oder Beginn der zweiten Phase der Altersteilzeit langjähriger Mitarbeiterinnen. Neue Teams wurden entwickelt und gebildet. So entstand erstmals ein dynamisches Neuvermietungsteam, das selbstständig von der Werbung bis zum Mietvertragsabschluss agiert. Zur Koordination und Leitung der Teams Technik Wohnungsbestandsbetreuung und Schulsanierung stellten wir einen Architekten ein. Synergieeffekte resultieren daraus.
Michael Siegel
Geschäftsführer
Koblenzer WohnBau
Zahlen, Daten, Fakten zum 31.12.2006:
Gesellschafter: Stadt Koblenz 100 %
Bilanzsumme : 135,7 Mio. €
Eigenkapitalquote: 21,2 %
Jahresüberschuss 2006: 620.339,-- €
Bilanzgewinn 2006: 228.182,-- €
Verwaltete Wohnungen/Gewerbeeinheiten: 3.567, davon 3.333 eigene
Durchschnittsmiete: 4,38 € / m² Wohnfläche
Betriebskosten: 1,53 € / m² Wohnfläche
Heizkosten: 0,73 € / m² Wohnfläche
Mod.-/Instandhaltungskosten: 32,78 € /m² Wohnfläche
Wohn-/Nutzfläche: rund 210.491,00 m²
Vermietungsquote: 95,0 %
Kündigungsquote: 11,87 %
MitarbeiterInnen: 48, davon 7 in Teilzeit sowie 4 Auszubildende
Koblenz, den 02.08.07
si
Ansprechpartner: Michael Siegel
0261/30454-11


